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Presseinformationen
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News "Lebendige Dinge sind nicht lückenlos" Veranstaltungen Die Preisverleihung "...In seinem Anspruch, ganz klein und doch groß zu sein,
setzt dieses Museum Maßstäbe. Denn es tritt an in einer Zeit,
in der nicht wenige Museumsmenschen denken, dass Ausstellungen nur dann
wahrgenommen werden, wenn Superlative geboten werden ... Ruairí
O´Brien setzt auf die Lust am Entdecken, am Lernen, mit seinem kleinen
Museum bietet er den Besuchern etwas scheinbar sehr Altmodisches an: die
Chance zu lernen, zu entdecken, sich zu bilden... Er akzeptiert das Tempo
der modernen Zeiten und zugleich offeriert er den Charme der Langsamkeit.
Individualität und hoch ausdifferenzierte Besucherbedürfnisse
werden in diesem kleinen, aber ganz großen Museum ernst genommen
..." "... Architektur und Literatur: Das wäre ein Thema, wenn
es nicht schon ein Thema wäre - Der Preisträger Ruairí O´Brien: "Der Aufbau aus verschiedenen Bausteinen und Collageteilen gleicht einem Menschenleben, beinhaltet einen organischen Prozess, ist ergänzbar und niemals perfekt oder lückenlos." Informationen und Bildmaterial in der Geschäftsstelle des Erich Kästner Museums erhältlich Global denken - lokal handeln: Erich Kästner Museum eröffnet neue Veranstaltungsreihe Wie viele verschiedene Gesichter zeigt Dresden seinen Besuchern? Seit der Flutkatastrophe hat diese Frage stark an Bedeutung gewonnen, denn der eingeschränkte Betrieb einiger touristischer Anziehungspunkte hat zu einem Besucherrückgang geführt, der schwere finanzielle Einbußen für die gesamte Stadt bedeutet. Vor diesem Hintergrund möchte das Erich Kästner Museum am Albertplatz dazu beitragen, dass sich in Sachsen, ganz Deutschland und international der Blick wieder auf das gesamte Dresden mit all seinen attraktiven Angeboten und außergewöhnlichen kulturellen Institutionen richtet. Das weltweit einzigartige micromuseum zeigt die zahlreichen Facetten des in Dresden geborenen Autors Kästner und sieht sich auch selbst als ein Gesicht der Stadt. Nach dem Leitsatz "Global denken - lokal handeln", aus Teilen ein Ganzes zu schaffen, soll in den nächsten Monaten eine Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen werden, bei der die Internationalität des Museums und der gesamten Stadt sowie das innovative pädagogische und museale Konzept des micromuseums miteinander verbunden werden sollen. Globales Denken und Handeln im Sinne der ökologischen Nachhaltigkeit sind bestimmend für die Architektur des Erich Kästner Museums, welches mit dem Ziel konzipiert wurde, Ressourcen optimal zu nutzen und das Potential der neuen Medien im virtuellen Raum auszuschöpfen. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe werden Dresden besuchende und in der Stadt lebende Menschen verschiedener Kulturen und Sprachen dazu eingeladen, Kästnertexte in ihrer Muttersprache zu lesen und dabei auf Video oder Tonband aufgenommen. Das Museum schafft so im Sinne des bereits vorhandenen Projekts "Zeitzeugen- Kinder lesen Kästner" eine weitere lebendige Collage zu Kästners Arbeit, die verschiedene Aufgaben erfüllen wird. Die weltweite Vernetzung von Kästnerbegeisterten wird durch die Ausstellung der Bild - und Tondokumente im virtuellen Raum wie im realen Museumsraum verdeutlicht. Dies trägt zu einer weiteren Steigerung der Attraktivität des Museumsbestandes für Touristen und Einheimische bei. Außerdem trägt das Projekt zur kulturellen Verständigung bei, indem in Dresden lebende erwachsene und jugendliche Ausländer angesprochen werden, etwas von ihrer Kultur und ihren Erfahrungen mit Kästners Werk einzubringen. Den Auftakt für die Veranstaltungsreihe bildete am Donnerstag, dem
12. September 02 der Besuch einer italienischen Schülergruppe, welche
im Rahmen eines Austauschprogramms im Bertolt-Brecht-Gymnasium zu Gast
war. Die Schüler bekamen die Gelegenheit, aus einer wertvollen italienischen
Erstausgabe von "Emil und die Detektive" ("Emilio ei Detektives")
aus dem Jahr 1934 vorzulesen.
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