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Donnerstag nur für angemeldete Gruppen und Schulklassen

Lesecafé und Museumsshop sind auch am Donnerstag geöffnet

Samstag geschlossen

Am 03.10.2016 haben wir 10-18 Uhr geöffnet

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Veranstaltungen im Literaturhaus Villa Augustin

Liebe Literaturhaus-Freunde,

unsere Homepage "literaturhaus-dresden.de" wurde schwer infiziert und muss vorerst offline bleiben. Über unsere Veranstaltungen informieren wir Sie auf der Website des Erich Kästner Museums und bei facebook/Literaturhaus.Dresden.

27. September

Lesereihe „Sprachen machen Leute“ – Lesung mit Chamisso Preisträgerin Nellja Veremej

Im Rahmen der Lesereihe „Sprachen machen Leute“ haben wir die deutsch-russische Autorin Nellja Veremej zu uns ins Literaturhaus eingeladen. Sie wird Auszüge aus aktuellen (weiter)

 

 

Der Dresdner Literaturkalender

Über literarische Veranstaltungen in großen und kleinen, bekannten und weniger bekannten Dresdner Kultureinrichtungen informiert Sie der Dresdner Kulturkalender, und das mit elf ganzen Ausgaben pro Jahr. Herausgegeben wird er vom Amt für Kultur und Denkmalschutz der Landeshauptstadt Dresden. Ein Abo-Bezug ist gegen Portoerstattung über das Literaturhaus Villa Augustin möglich.

Hier finden Sie den September Kalender zum Download.

 

 

Lyrikpreis 2016

Eine weitere Etappe im Wettbewerbsverfahren um den Dresdner Lyrikpreis 2016 ist abgeschlossen! Die Trägerinnen und Träger folgender acht Kennworte wurden von der Vorjury für das Finale am 29./30. Oktober 2016 nominiert:

dreissena_67
Federschwer
Mirabellenbaum
naslouchání
täuschungen des lichts
Worcester
1932grün
3004

Herzlichen Glückwunsch!
Allen Bewerbern möchten wir für ihr Interesse und ihre Teilnahme danken. Großer Respekt gebührt den Mitgliedern der 8-köpfigen Vorjury, die über Monate hinweg intensiv für diesen Wettbewerb gearbeitet haben. Danke!

 

27. September

Lesereihe „Sprachen machen Leute“ – Lesung mit Chamisso Preisträgerin Nellja Veremej

Im Rahmen der Lesereihe „Sprachen machen Leute“ haben wir die deutsch-russische Autorin Nellja Veremej zu uns ins Literaturhaus eingeladen. Sie wird Auszüge aus aktuellen Werken lesen.
Moderiert wird der Abend von dem Dresdner Autor und Publizist Michael G. Fritz.

Nellja Veremej wurde 1963 in der Sowjetunion geboren, wo sie auch aufwuchs. Sie studierte russische Philologie an der Leningrader Universität in St. Petersburg und zog anschließend nach Berlin. Sie war als Russischlehrerin, Übersetzerin und Journalistin tätig. 2010 wurde sie mit dem Publikums- und Newcomerpreis beim Literaturwettbewerb Wartholz ausgezeichnet. Ihr Erstlingswerk „Berlin liegt im Osten“ erschien 2013. 2014 erhielt sie unter anderem den Adelbert-von-Chamisso Preis, der „herausragende auf Deutsch schreibende Autoren, deren Werk von einem Kulturwechsel geprägt ist“(bosch-stiftung.de), ehrt.

Michael G. Fritz, geboren 1953, lebt als freier Schriftsteller und Publizist in Dresden und Berlin. Bekannt wurde er durch seine Romane und Erzählungen wie beispielsweise „Die Rivalen“ (Mitteldeutscher Verlag, 2007) und „Tante Laura“ (Mitteldeutscher Verlag, 2008). Seit Ende der 1980er veröffentlicht Fritz außerdem Literaturkritiken und Texte zur bildenden Kunst, für den Rundfunk und Wochenzeitungen. Sein neustes Werk „Ein bisschen Gott“ (Mitteldeutscher Verlag) erschien im September 2015.

Beginn:   19.00 Uhr
Ort:           Literaturhaus Villa Augustin, Antonstr. 1, 01097 Dresden
Eintritt:     frei

4. Oktober

Endlich ist es wieder so weit: „Meet & Read 7.0“

Sprechen über Literatur ist langweilig? Nicht im „Meet & Read“ in der Villa Augustin! Auf unserer Website www.literaturhaus-dresden.de sowie auf Facebook.com/Literaturhaus.Dresden haben Sie jedes Mal im Voraus die Möglichkeit, sich für einen der aktuellen Buchvorschläge zu entscheiden. Wählen Sie Ihren Lieblingstitel auf der Facebook-Seite unter Veranstaltung/Diskussion oder senden Sie Ihren Vorschlag per E-Mail an: info(at)literaturhaus-dresden(dot)de

Die ausgewählten Bücher werden dann in gemütlichen Atmosphäre diskutiert.

Es ist jeder herzlich willkommen, egal ob Ihnen die Bücher bereits bekannt sind oder Sie sich einfach neue Leseinspirationen holen und die Gedanken anderer hören und besprechen wollen!

Literarische Höhepunkte der bisherigen Meet & Read Runden waren:

Wolfgang Herrndorfs „Tschick“ (Erscheinungsjahr 2010) erzählt die Geschichte von der großen Freundschaft zweier Jugendlicher, die unterschiedlicher kaum sein könnten, und ihrer abenteuerlichen Reise mit einem geklauten Auto.

Mit „Unterleuten“ (2016) von Juli Zeh befassten wir uns mit einem umfangreichen Gesellschaftsroman, in dem die Idylle eines brandenburgischen Dorfes durch den geplanten Bau einer Windkraftanlage schnell zu einem Ort der skrupellosen Profitgier mutiert und neue als auch alte Bewohner des Dorfes kräftig durcheinanderbringt.

Was passiert, wenn niemand mehr stirbt? Genau dieses Szenario beschreibt der portugiesischen Nobelpreisträger José Saramago in seinem 2007 erschienenen Roman „Eine Zeit ohne Tod“. Saramago regt zum Nachdenken über philosophisch-soziale Fragen an und schildert die Zerrissenheit zwischen der Hoffnung, ewig zu leben und der Angst, nie sterben zu dürfen.  

Beginn:   19.00 Uhr
Ort:            Literaturhaus Villa Augustin, Antonstr. 1, 01097 Dresden
Eintritt:      frei

 

 

8. Oktober

ASSO-Lesefest

Mitglieder der Unabhängigen Schriftsteller Assoziation Dresden e.V. bieten Einblick in Romane und Erzählungen.

Es lesen Ivar Bahn, Michael G. Fritz, Michael Kirmes-Seitz und Wolfgang Melzer.

Zudem stellen sich Autoren der Gräfelfinger Gelegenheitsschreiber vor, einem Randmünchner Literaturverein.

Musik: Christian Mögel und Michael Bartsch
Moderation: Michael G. Fritz

Beginn:   19.00 Uhr
Ort:           Literaturhaus Villa Augustin, Antonstr. 1, 01097 Dresden

11. Oktober

ABRAHAM LINCOLN VERMÄCHTNISSE
Vortrag, Lesung und Diskussion mit Ursula Maria Ewald


Anlässlich des am 30. September zelebrierten „Internationalen Übersetzertages“* haben wir Ursula Maria Ewald zu Gast, die 2015 - zum 150. Gedenkjahr Lincolns - die erste deutsche Übersetzung von Gordon Leidners „Abraham Lincoln. Quotes, Quips, and Speeches“ lieferte.

Gordon Leidners Werk portraitiert Lincolns Persönlichkeit und beleuchtet markante Facetten: seinen Humor, seine philosophische Schärfe und seine Redegewandtheit. Mit Auszügen aus seinen Reden und Briefen sowie Zitaten und Einschätzungen von Bekannten Lincolns vermittelt Leidner ein umfassendes und authentisches Bild vom Leben und Wirken des Präsidenten.

Ursula Maria Ewald wurde in Wien geboren und wuchs in Leipzig auf. Nach dem Studium der Slawistik, Anglistik und Pädagogik war sie als Lehrerin unter anderem in Usedom und Dresden tätig. Sie war Mitbegründerin der 1. UNESCO-Projektschule in Dresden, engagierte sich für Schüleraustausch-Projekte, im Arizona-Club und unternahm selbst zahlreiche Studienreisen in den englischsprachigen Raum. Frau Ewald ist Verfasserin mehrerer Übersetzungen aus dem Englischen.

*Am 30. September 420 starb der Heilige Hieronymus in Bethlehem; er ist der Schutzpatron der Übersetzer und wird durch vielfältige Veranstaltungen an diesem Internationalen Übersetzertag geehrt. Ab 385 hat er viele Bücher des Alten Testaments aus dem Altgriechischen übersetzt und veröffentlichte 393 das gesamte Alte Testament "nach dem Hebräischen", wie er selbst sagte. Berühmt ist auch sein Schriftstellerkatalog (De viris illustribus) sowie die übersetzte und überarbeitete Chronik des Eusebius von Caesarea. Der lateinischen Christenheit wurde erstmals eine Darstellung der Geschichte von " Abraham" bis in die Gegenwart zur Verfügung gestellt. (Ursula Maria Ewald)

Beginn:   19.00 Uhr
Ort:           Literaturhaus Villa Augustin, Antonstr. 1, 01097 Dresden
Eintritt:     frei

20. Oktober

„Wie wir leben wollen – Perspektiven für eine interkulturelle Gesellschaft I“

Ausstellungseröffnung und Musik

Die Ausstellung „Having the same Feeling is better than having the same Tongue“ ist das Ergebnis der Begegnung von Silvio Colditz und Hamid Khademi im Café International. In einer gemeinsamen Zusammenarbeit entstanden auf Silvio Colditz‘ Fotografien durch den aus dem Iran geflüchteten Kalligraphie-Großmeister Hamid Khademi lyrische Kommentierungen. Sie tragen die persische Poesie in die Dresdner Naturaufnahmen hinein. Zur Ausstellungseröffnung wird der afghanische Musiker Mojib Majidi, der seit 2011 in Dresden lebt, mit Begleitung traditionelle Musik aus seinem Heimatland spielen.

Silvio Colditz wurde 1978 in Stollberg, im Erzgebirge, geboren. Er veröffentlicht Lyrik, fotografiert und war an der Organisation zahlreicher Festivals, Lesungen und Ausstellungen beteiligt. Seit 2007 ist er Herausgeber der Literaturzeitschrift „Der Maulkorb“. Heute lebt er in Dresden.


Hamid Khademi, geboren 1961 im Iran, studierte Linguistik, unterrichtete an der Universität von Teheran und übersetze mehr als 80 Bücher aus dem Englischen ins Persische. Khademi war Meister der persischen Shekasteh-Kalligrafie, lehrte diesen Stil über 30 Jahre und wurde mehrfach ausgezeichnet. Hamid Khademi verstarb am 16.4.2016 in Dresden.

Mojib Majidi wurde 1994 in Afghanistan geboren. Als er zwei Jahre alt war floh seine Familie vor dem Bürgerkrieg in den Iran. Schon zur Grundschulzeit interessierte er sich sehr für die traditionelle afghanische Musik, deren Sprache Dari dem Persischen sehr verwandt ist. Seit 2011 lebt er in Dresden. Seither singt er auf einem geschenkten Harmonium die uralten afghanischen Lieder, deren lyrische Texte über das Leben zum Teil auf Sufi-Gelehrte aus dem 13. Jahrhundert zurückgehen.

Beginn:   19.00 Uhr
Ort:            Literaturhaus Villa Augustin, Antonstr. 1, 01097 Dresden
Eintritt:      frei

23. Oktober

„Wie wir leben wollen- Perspektiven für eine interkulturelle Gesellschaft II“

Lesung und Diskussion mit Ulrike Draesner, Senthuran Varatharajah und Lucy Fricke

In der 2016 erschienenen Anthologie „Wie wir leben wollen – Texte für Solidarität und Freiheit“ setzen sich die Autor_innen mit Themen wie Identität und Heimat, Flucht und Vertreibung auseinander und portraitieren dabei vor allem auch ihre eigene Geschichte und Herkunft. Durch die individuellen Erfahrungen und Erlebnisse wird jeder Text aus einer anderen Perspektive erzählt.

An diesem Abend werden Ulrike Draesner, Senthuran Varatharajah und Lucy Fricke für eine Lesung ihrer Texte und anschließende Diskussion bei uns zu Gast sein.

Ulrike Draesner, geboren 1962 in München, studierte Anglistik, Germanistik und Philosophie. Sie veröffentlichte mehrere Romane, Essays, Gedichte und Erzählungen, für die sie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde. Heute lebt sie als freie Schriftstellerin in Berlin. Ihr jüngster Roman „Sieben Sprünge vom Rand der Welt“ erschien 2014.

Senthuran Varatharajah
wurde 1984 auf Sri Lanka geboren. Er studierte ev. Theologie/Philosophie/Kulturwissenschaften in Marburg. Er erhielt mehrere Stipendien und wurde 2014 bei den 38. Tagen der deutschsprachigen Literatur mit dem 3Sat-Preis ausgezeichnet. Sein erster Roman „Vor der Zunahme der Zeichen“ erschien 2016 im Fischerverlag und reflektiert in Form eines Chatgesprächs seine eigene Flucht und das Ankommen in einer neuen Heimat.

Lucy Fricke, geboren 1974 in Hamburg, arbeitete beim Film und studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig Prosa und Dramatik. Sie veröffentlichte drei Romane und war journalistisch tätig, unter anderem für die taz. Ihre Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet. Seit 2010 organisiert Lucy Fricke in Hamburg das Literaturfestival HAM.LIT für junge Literatur und Musik.

Beginn:   19.00 Uhr
Ort:            Literaturhaus Villa Augustin, Antonstr. 1, 01097 Dresden
Eintritt:      8 € / 5 € ermäßigt

29. Oktober

Finale zum Dresdner Lyrikpreis 2016 – Lesung der nominierten Autor_innen

Finalabend des Dresdner Lyrikpreises.
An diesem Abend lesen die nomierten Autor_innen aus ihren eingereichten Texten. Bewertet werden sie vom Publikum und der Hauptjury, die dieses Jahr folgendermaßen besetzt ist:

Lea Schneider, geboren 1989 in Köln, lebt als freie Autorin und Übersetzerin in Berlin und ist Mitglied im Lyrikkollektiv G13. 2014 wurde sie mit dem Dresdner Lyrikpreis ausgezeichnet und veröffentlichte ihren ersten Roman „Invasion Rückwärts“. Sie übersetzt chinesische Gegenwartslyrik und war für zahlreiche Festivals tätig.

Radek Fridrich
, geboren 1968 in Děčín, studierte Bohemistik und Germanistik und lehrte bis 2008 an der Pädagogischen Fakultät UJEP in Ústí nad Labem. Seit 2000 organisiert er das Literaturfestival „Zarafest“. Fridrich war dreimaliger Finalist des Dresdner Lyrikpreises und wurde 2012 für sein Buch „Krooa krooa“ mit dem tschechischen Literaturpreis „Magnesia Litera“ ausgezeichnet.

Urs Heftrich wurde 1961 in Freiburg geboren und hat seit 2001 einen Lehrstuhl für slavische Sprachwissenschaft an der Universität in Heidelberg. Er war Gastdozent an zahlreichen renommierten Universitäten unter anderem in Moskau, Dubrovnik und Havard. Für seine Übersetzungen aus dem Tschechischen erhielt er zahlreiche Auszeichnungen.

Olga Stehlikovà
, geboren 1977, arbeitet als Verlags- und Zeitschriftenredakteurin, Herausgeberin und Literaturkritikerin mit einem Schwerpunkt auf tschechischer Gegenwartslyrik und -prosa. 2014 wurde sie für ihren im selben Jahr erschienenen Gedichtband mit dem tschechischen Literaturpreis „Magnesia Litera“ in der Rubrik Lyrik ausgezeichnet.  

Hinzu kommen die vier geborenen Mitglieder aus dem Kulturausschuss und dem Kulturamt.

Beginn:   19.00 Uhr
Ort:           Literaturhaus Villa Augustin, Antonstr. 1, 01097 Dresden
Eintritt:     frei

30. Oktober

Verleihung des Dresdner Lyrikpreises 2016 "Hauptpreis und Publikumspreis"

Vergabe des Dresdner Lyrikpreises und des Publikumspreises mit Rahmenprogramm. Die Entscheidung der Juroren und die des Publikums wird bekannt gegeben.

Der Dresdner Lyrikpreis wird alle zwei Jahre von der Stadt Dresden vergeben, um in Europa lebende deutsch- und tschechischsprachige Autor_innen zu fördern. Lyriker können sich selbst mit bis zu zehn Texten bewerben oder von Verlagen/Herausgebern/Literaturzeitschriften vorgeschlagen werden. Die Jury gliedert sich in eine Vor-und eine Hauptjury. Die Vorjury besteht aus tschechischen und deutschen Mitgliedern, die sich für bis zu 5 KandidatInnen der eigenen Sprache entscheiden können. Die Texte dieser Nominierten werden dann in die jeweils andere Sprache übersetzt und der Hauptjury zur Verfügung gestellt, die sich nach dem Finalabend für den Gewinner des Dresdner Lyrikpreises entscheidet. 2014 feierte der Lyrikpreis sein 10-jähriges Jubiläum.

Beginn:   11.00 Uhr
Ort:           Literaturhaus Villa Augustin, Antonstr. 1, 01097 Dresden
Eintritt:     frei

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