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Presseinformationen
Pressespiegel
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„K2-das doppelte Lottchen“ jetzt im D-HAUS TOKYO zu Gast
Nach erfolgreichem Ausstellungsauftakt im Ikejiri Institute of Design
ist die Travelling micromuseum® Exhibition des Erich Kästner
Museums Dresden nun noch bis zum 23.November 2005 im Deutschen Haus in
der japanischen Hauptstadt zu sehen. Im D-Haus werden seit dem Tag der
Deutschen Einheit, 3.Oktober 2005, fünfzig Tage lang Einblicke in
das moderne, innovative Deutschland aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft
und Kultur gegeben.
Für das außergewöhnliche Museum in der Dresdner Museumslandschaft
ist die Einladung im Rahmen des Deutschlandjahres in Japan ins DEUTSCHE
HAUS als Repräsentant für die Stadt Dresden Bestätigung
für den museologisch neuartigen micromuseum®-Ansatz, der auf
bewussten Umgang mit Ressourcen, Interaktivität, Mobilität,
interkulturelle Kommunikation und Eigeninitiative setzt.
Das erst vor 5 Jahren gegründete Erich Kästner Museum, gewachsen
aus bürgerschaftlichem und privatwirtschaftlichem Engagement ist
ein herausragendes Beispiel für unkonventionelle Entwicklungen in
der deutschen Museumslandschaft, d.h. ohne vordergründige staatliche/
städtische Mittel mit einem tragfähigen, zukunftsfähigen
Konzept einen lebendigen, zukunftsfähigen Kulturort schaffen zu können.
Die Stadt Dresden präsentierte sich im Rahmen des Deutschlandjahres
in Japan ebenfalls mit einer Ausstellung der Staatlichen Kunstsammlungen
sowie der Ausstellung „Dresdner Porzellan“. Insgesamt 1.200
Veranstaltungen stehen im Rahmen des Deutschlandjahres in Japan auf dem
Programm, die Deutschland als aktiven Wirtschaftspartner, traditionsreiches
Kulturland sowie modernen Forschungs- und Investitionsstandort noch bis
März 2006 präsentieren.
Weitere Informationen unter:www.d-haus.jp,
www.doitsu-nen.jp,
www.deutschland-in-japan.de,
www.r-school.net,
www.erich-kaestner-museum.de
07.10.2005
News
Der Geburtstag Erich Kästners jährt sich am 23. Februar zum 104. Mal.
Genau an diesem Tag vor drei Jahren wurde das Dresdner Erich Kästner Museum
in der Villa Augustin eingeweiht. Nun erhält Ruairí O´Brien, Schöpfer
und architektonischer Gestalter des Museums, just im Geburtstagsmonat
den bundesweit erstmalig ausgeschriebenen Ausstellungspreis 2002 der Heinz
und Brigitte Schirnig Kulturstiftung.
"Lebendige Dinge sind nicht lückenlos"
"Geburtstagsgeschenk": 3 Jahre Erich Kästner Museum Dresden
- Spiritus Rector erhält Ausstellungspreis
Veranstaltungen
Vom 17. bis zum 19. Februar können sich Kinder während der Museumsöffnungszeiten
am Projekt "Zeitzeugen - Kinder lesen Kästner" beteiligen. Wer den Fragebogen
zum Inhalt des micromuseums richtig ausfüllt, erhält einen Poster-Preis.
Am 20. Februar um 20.00 Uhr liest Jörg Bernig aus seinem Erfolgsroman
"Niemandszeit".
Für den 23. Februar um 20.00 Uhr erwartet die Besucher ein Ein-Personen-Theaterstück
von Walter Henckel: "Die 7 Gänge des Erich Kästner" (gespielt von Jörg
Simmat)."
Die Preisverleihung
Experten aus Bereichen der Gestaltung, der Museologie sowie aus bundesweiten
Kultur- und Bankstiftungen, u.a. Dr. Heinz Schirnig als Vorsitzender des
Kuratoriums der Kulturstiftung hbs, entschieden sich einstimmig für
das Projekt des irischen Künstlers und Architekten. Alle zwei Jahre
werden jüngere KuratorInnen diese Ehrung für besondere Qualität,
Kreativität und Originalität im Ausstellungsbereich erhalten.
Was ist das Besondere am Erich Kästner Museum? Der 40-jährige
Ruairí O'Brien setzt mit seiner Arbeit den Akzent auf junge, dynamische
Museumsatmosphäre. Die von ihm entwickelte Marke des micromuseums
lebt von Minimalismus und Multifunktionalität. Sie bildet eine Schnittstelle
zwischen Architektur, Kunst, Skulptur und Gebrauchsgegenstand. Damit hat
er ein autarkes Gesamtkunstwerk geschaffen, eine Informationsskulptur,
ein mobiles, interaktives Werkzeug, das seinesgleichen auf der Welt sucht.
Sein Konzept geht auf. Bisher besuchten nahezu 25.000 Gäste aus aller
Welt das Museum. Neben diesem realen Museum wird ein 1:1-Virtualmuseum
für Erich Kästner aufgebaut, das weltweite Informationsmöglichkeiten
bietet. Mobilität und Funktionalität bis ins letzte Detail.
"...In seinem Anspruch, ganz klein und doch groß zu sein,
setzt dieses Museum Maßstäbe. Denn es tritt an in einer Zeit,
in der nicht wenige Museumsmenschen denken, dass Ausstellungen nur dann
wahrgenommen werden, wenn Superlative geboten werden ... Ruairí
O´Brien setzt auf die Lust am Entdecken, am Lernen, mit seinem kleinen
Museum bietet er den Besuchern etwas scheinbar sehr Altmodisches an: die
Chance zu lernen, zu entdecken, sich zu bilden... Er akzeptiert das Tempo
der modernen Zeiten und zugleich offeriert er den Charme der Langsamkeit.
Individualität und hoch ausdifferenzierte Besucherbedürfnisse
werden in diesem kleinen, aber ganz großen Museum ernst genommen
..."
(aus der Laudatio von Dr. Judith Oexle, Landesarchäologin, Museumsdirektorin)
"... Architektur und Literatur: Das wäre ein Thema, wenn
es nicht schon ein Thema wäre -
nämlich im Kästner Museum. Hier war ein Didaktiker am Werk:
ein Museumsdidaktiker. Ein Museum nicht zum Abstauben, sondern zum Anfassen,
nicht zum Bestaunen, sondern zum Staunen, nicht zum Abhaken, sondern zum
Einklinken. Von Link zu Link ..."
(aus der Eröffnungsansprache von Prof. Dr. Volker Ladenthin, Präsident
der Erich Kästner Gesellschaft München e.V. anlässlich
der Preisverleihung am 05.02.2003)
Der Preisträger Ruairí O´Brien: "Der Aufbau
aus verschiedenen Bausteinen und Collageteilen gleicht einem Menschenleben,
beinhaltet einen organischen Prozess, ist ergänzbar und niemals perfekt
oder lückenlos."
Informationen und Bildmaterial in der Geschäftsstelle des Erich
Kästner Museums erhältlich
Global denken - lokal handeln:
Dresden hat viele Gesichter
Erich Kästner Museum eröffnet neue Veranstaltungsreihe
Wie viele verschiedene Gesichter zeigt Dresden seinen Besuchern? Seit
der Flutkatastrophe hat diese Frage stark an Bedeutung gewonnen, denn
der eingeschränkte Betrieb einiger touristischer Anziehungspunkte
hat zu einem Besucherrückgang geführt, der schwere finanzielle
Einbußen für die gesamte Stadt bedeutet. Vor diesem Hintergrund
möchte das Erich Kästner Museum am Albertplatz dazu beitragen,
dass sich in Sachsen, ganz Deutschland und international der Blick wieder
auf das gesamte Dresden mit all seinen attraktiven Angeboten und außergewöhnlichen
kulturellen Institutionen richtet.
Das weltweit einzigartige micromuseum zeigt die zahlreichen Facetten
des in Dresden geborenen Autors Kästner und sieht sich auch selbst
als ein Gesicht der Stadt. Nach dem Leitsatz "Global denken - lokal
handeln", aus Teilen ein Ganzes zu schaffen, soll in den nächsten
Monaten eine Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen werden, bei der die
Internationalität des Museums und der gesamten Stadt sowie das innovative
pädagogische und museale Konzept des micromuseums miteinander verbunden
werden sollen. Globales Denken und Handeln im Sinne der ökologischen
Nachhaltigkeit sind bestimmend für die Architektur des Erich Kästner
Museums, welches mit dem Ziel konzipiert wurde, Ressourcen optimal zu
nutzen und das Potential der neuen Medien im virtuellen Raum auszuschöpfen.
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe werden Dresden besuchende und in der
Stadt lebende Menschen verschiedener Kulturen und Sprachen dazu eingeladen,
Kästnertexte in ihrer Muttersprache zu lesen und dabei auf Video
oder Tonband aufgenommen. Das Museum schafft so im Sinne des bereits vorhandenen
Projekts "Zeitzeugen- Kinder lesen Kästner" eine weitere
lebendige Collage zu Kästners Arbeit, die verschiedene Aufgaben erfüllen
wird. Die weltweite Vernetzung von Kästnerbegeisterten wird durch
die Ausstellung der Bild - und Tondokumente im virtuellen Raum wie im
realen Museumsraum verdeutlicht. Dies trägt zu einer weiteren Steigerung
der Attraktivität des Museumsbestandes für Touristen und Einheimische
bei. Außerdem trägt das Projekt zur kulturellen Verständigung
bei, indem in Dresden lebende erwachsene und jugendliche Ausländer
angesprochen werden, etwas von ihrer Kultur und ihren Erfahrungen mit
Kästners Werk einzubringen.
Den Auftakt für die Veranstaltungsreihe bildete am Donnerstag, dem
12. September 02 der Besuch einer italienischen Schülergruppe, welche
im Rahmen eines Austauschprogramms im Bertolt-Brecht-Gymnasium zu Gast
war. Die Schüler bekamen die Gelegenheit, aus einer wertvollen italienischen
Erstausgabe von "Emil und die Detektive" ("Emilio ei Detektives")
aus dem Jahr 1934 vorzulesen.
Erich Kästner ist in mehr als 50 Sprachen übersetzt worden.
Die Internetseite des Erich Kästner Museums wird monatlich von 30.000
Menschen von allen Kontinenten aufgerufen.
Erich Kästner Museum
Villa Augustin, Antonstr. 1
01097 Dresden
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