Zugang barrierefrei

 

Öffnungszeiten Museum

Sonntag - Mittwoch
und Freitag                   10 - 18 Uhr

Donnerstag ist das MUSEUM
nur für angemeldete
Gruppen
und Schulklassen geöffnet.

Öffnungszeiten Lesecafé und Museumsshop

Sonntag - Freitag        10 – 18 Uhr

Samstags ist das Haus geschlossen.
Am 23. Februar zum 120. Geburtstag von Erich Kästner 10 - 14 Uhr geöffnet.

Vermietung

Anfahrt und Adresse

Kontakt


Gewinnen Sie ein Freigetränk in der Villa Augustin und lernen Sie Kästner sowie die Dresdner Neustadt besser kennen! Ausführliche Informationen:

www.erich-kaestner-viertel.de

2016: "Erich Kästner und der heilige Hieronymus"

 

Kabinettausstellung 2016

11.02.2016 - 31.01.2017

"Erich Kästner und der heilige Hieronymus"

 

Die aktuelle Ausstellung nimmt Bezug auf einen Gedankengeber für das architektonische Konzept des Erich Kästner Museums - Sophronius Eusebius Hieronymus. Was verbindet Erich Kästner mit diesem berühmten Kirchenvater? Welchen Bezug haben Martin Luther und Gotthold Ephraim Lessing zu dieser Verbindung? Welche Bedeutung haben in diesem Zusammenhang alte und neue Vorstellungen von Nationalkultur und Migration? Diese Ausstellung unternimmt eine Wertekonzept-Reise von der Antike über die Renaissance/den Neuhumanismus und die Aufklärung bis in die Gegenwart.

 

Das Piktogramm des heiligen Hieronymus im Gehäuse zitiert das um 1456 von Antonello da Messina in Öl auf Holz gemalte gleichnamige Bildnis, zu sehen in der National Gallery in London, und verweist zugleich auf die kompakte Museumsarchitektur (Mikroarchitektur) und den ergonomischen Arbeitsplatz im Kern des mobilen interaktiven micromuseum® für Erich Kästner. Der Renaissance-Künstler da Messina zeigt den Kirchenvater und Schriftsteller Sophronius Eusebius Hieronymus (347-420 n. Chr.), wie in einer Zeitreise, als Gelehrten des 15. Jahrhunderts. Hieronymus sitzt, lesend, inmitten eines mikroklimatischen Raumes im Raum, auf einer hölzernen Estrade auf einem Stuhl an seinem Schreibtisch, umgeben von Bücherregalen. Er ist das Sinnbild des Individuums im Universum. Die mit mathematischer Akribie durchkonstruierte Architektur ergibt eine ausgewogene Bildordnung. Hinzu kommen die zentralperspektivisch konstruierte Raumdarstellung und ein ausgeklügelter Einsatz von Licht. Gemälde, Piktogramm und Museumsarchitektur zeigen also nicht nur wissenschaftsbasierte kulturgeschichtliche Leitideen ihrer Zeit, sondern sie zelebrieren den auf das idealtypische Menschenbild der Antike zurückgehenden philanthropischen Universalgelehrten und Schriftsteller.