Zugang barrierefrei

 

Öffnungszeiten Museum

Sonntag - Mittwoch
und Freitag                   10 - 18 Uhr

Donnerstag ist das MUSEUM
nur für angemeldete
Gruppen
und Schulklassen geöffnet.

Öffnungszeiten Lesecafé und Museumsshop

Sonntag - Freitag        10 – 18 Uhr

Samstags ist das Haus geschlossen.
Am 23. Februar zum 120. Geburtstag von Erich Kästner 10 - 14 Uhr geöffnet.

Vermietung

Anfahrt und Adresse

Kontakt


Gewinnen Sie ein Freigetränk in der Villa Augustin und lernen Sie Kästner sowie die Dresdner Neustadt besser kennen! Ausführliche Informationen:

www.erich-kaestner-viertel.de

 

 

Februar 2019

Freitag, 15. Februar, 17 Uhr im WOD-Bus in der Schlossstraße am Kulturpalast

#WOD On Tour: Lesung aus Janne Tellers Roman „Krieg. Stell dir vor, er wäre hier“ und aus Erich Kästners geheimem Kriegstagebuch, „Das blaue Buch“

Organisiert und durchgeführt vom Erich Kästner Museum / Literaturhaus Villa Augustin im Rahmen der Aktion #WOD On Tour – Erinnern und Vergessen

Über die Lesung
Gute 60 Jahre liegen zwischen Erich Kästners Kriegsaufzeichnungen, festgehalten in seinem blauen Buch, und Janne Tellers fiktivem Gedankenexperiment. In beiden Texten ist Deutschland nicht das wohl gestellte Deutschland der Gegenwart, sondern Schauplatz kriegerischer Auseinandersetzungen mit allen Konsequenzen für den Protagonisten.
Wie ergeht es einem Menschen in einem von Krieg und Gewalt geprägten Alltag? Was bedeutet es für ihn, sich selbst, seine Freunde und Familie stets in Gefahr zu wissen? Mit welchen Hoffnungen verbindet sich das Erlebte?

Diesen Fragen fühlt die in zwei Blöcken angelegte Lesung nach. Sie stellt exemplarisch die Erinnerungen des Zeitzeugen Erich Kästner aktuellen Gesellschaftsdiskursen gegenüber und fragt dadurch auch nach Formen des aktualitätsbezogenen Erinnerns.

Zu den Texten
Von 1941 bis Kriegsende führte Kästner ein geheimes Kriegstagebuch, in dem er aufschrieb, was sich in Berlin und an der Front ereignete. Seine Aufzeichnungen aus dem Alltag sind ein einzigartiges Zeitdokument und ein erschütternder Bericht aus dem Inneren des ‚Dritten Reichs‘.

Was, wenn Krieg nicht immer nur ein fernes Phänomen in anderen Ländern wäre, sondern mitten in unser Alltagsleben platzte und alles veränderte? Mit „Krieg. Stell dir vor, er wäre hier“ unternimmt die Autorin Janne Teller einen grundsätzlichen Perspektivwechsel auf Flucht, Migration – und Ankommen in der Fremde.

Beide Bücher sind Bestandteil unserer mobilen Mikrobibliothek im #WOD-Bus.

Es liest Noëlle Waibel.

Der Eintritt ist frei.

Ferienangebote

Mo., 18.2.-Mi, 20.2.
GameDesign zu Erich Kästners Münchhausen

Zocken mit Kästner: Bücher und Gaming sind zwei verschiedene Welten und Lügengeschichten erfinden ist nicht erlaubt? Von wegen! Schon Erich Kästner war von den abenteuerlichen Geschichten des Lügenbarons Münchhausen so fasziniert, dass er sie nacherzählte.

Ein Projekt im Rahmen der CrossMedia Tour 2019 in Kooperation
mit dem Medienkulturzentrum Dresden e.V.
Nähere Informationen unter Tel. 0351 8045087

Mo., 25.2. - Fr., 01.3.
Filmproduktion zum Erich Kästner MuseumsMobil

Im Museum ist Anfassen verboten? In Kästners Museum ist das doppelt anders, denn hier geht es nicht nur ums Anfassen, sondern auch ums Mitmachen. Und das Gleiche gilt für unser blitzneues MuseumsMobil. Wir suchen deshalb junge Neugierige, die Lust haben, sich selbst als Museumsmacher auszuprobieren: Was will ein Museum eigentlich und wie passt das alles in einen Bus? Macht euch gemeinsam Gedanken, tobt euch aus und gestaltet gemeinsam einen kleinen Film über das MuseumsMobil, der es bei seinem Tourstart 2019 begleiten wird!

Ein Projekt im Rahmen der CrossMedia Tour 2019 in Kooperation
mit dem Medienkulturzentrum Dresden e.V.
Nähere Informationen unter Tel. 0351 8045087

 

 

Erich Kästner Museumsfestival 2019 "Von Vielfalt und Neuer Sachlichkeit"

120. Geburtstag Erich Kästners /20. Geburtstag des micromuseum®

Erstes Kapitel: Telegramm an alle Welt*
19.-24. Februar


*Aus: Erich Kästner, "Die Konferenz der Tiere", 1949

 

Di., 19.2., 19 Uhr
„Dresden 1919. Die Geburt einer neuen Epoche“

Eröffnungslesung mit Freya Klier

Am Beispiel Dresdens erzählt die Autorin von dem schwierigen Wandel des Kaiserreichs in die Weimarer Republik und den wesentlichen Entwicklungen, die zum Entstehen wie auch zum Scheitern der jungen Demokratie führten. Neben Prominenten wie Oskar Kokoschka oder Erich Kästner kommen Vertreterinnen der Frauenrechtsbewegung ebenso zu Wort wie Politiker oder Revolutionäre. Die Autorin formt ein beeindruckendes Panorama, mit dem sie nicht zuletzt die Frage zu beantworten sucht: Erkennen wir heute, 100 Jahre später, vergleichbare Muster in unserer Gesellschaft wieder?

»Die Vergangenheit ragt ins Heute hinein. Auch jene, die hundert Jahre zurückliegt« Freya Klier

Freya Klier, geb. 1950 in Dresden, arbeitete als Schauspielerin und Theater-regisseurin, 1980 war sie Mitbegründerin der DDR-Friedensbewegung. 1988 wurde sie zusammen mit anderen Bürgerrechtlern verhaftet und unfreiwillig ausgebürgert; seitdem arbeitet sie als Dokumentarfilmerin und Autorin. Freya Klier hat viele Preise und Ehrungen erhalten, u.a. das Bundesverdienstkreuz (2012). 2016 wurde ihr der Franz-Werfel-Menschenrechtspreis in der Frankfurter Paulskirche überreicht.

Moderation: Justus H. Ulbricht
Eine Kooperationsveranstaltung mit dem Dresdner Geschichtsverein e.V.
Eintritt: 8 € / ermäßigt 5 €

Fr., 22.2., 19 Uhr
Elektropolis / Die Arbeitswelt von morgen

Offene Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Ruth Hagengruber (Universität Paderborn), Dr. Tina Klüwer (parlamind, angefragt), Linus Neumann (Chaos Computer Club) und Andreas Ullrich (Netzwerk | Medien | Kunst)

Digitale Technologien übernehmen immer mehr Aufgaben, um die sich zuvor Menschen gekümmert haben. Wie wandelt sich unser Begriff von Arbeit, welche neuen Tätigkeiten können entstehen, wie verändert sich unser soziales Gefüge und wo ordnen wir uns darin ein? Auch Kunst und Kultur werden von der Digitalisierung beeinflusst – mit vielfältigen Folgen für ihre Produktion, Vermittlung und Rezeption.

Ruth Hagengruber – nach mehrjährigem Engagement in der Wirtschaft und Forschungsaufenthalten im Ausland seit 2005 Professorin für Praktische Philosophie, unter besonderer Berücksichtigung der Philosophie der Informatik und der Wirtschaft an der Universität Paderborn

Tina Klüwer - Geschäftsführerin und Mitgründerin von parlamind; das Unternehmen entwickelt und verkauft eine K.I.-basierte Software für die Effizienz- und Qualitätssteigerung im Kundenservice

Linus Neumann – Psychologe, Berater für IT-Sicherheit, Netzaktivist, einer der Sprecher des Chaos Computer Clubs

Andreas Ullrich – Medienkünstler, Kurator, Organisator, Herausgeber, Mitarbeit u.a. beim Cynetart Festival für computergestützte Kunst und in der Arts & Culture Sektion, Chaos Computer Congress, 2016

Moderation: Willi Hetze
Eintritt: 8 € / ermäßigt 5 € / 0 € (pay what you can)

Sa., 23.2., 15 Uhr // 120. Geburtstag Erich Kästners

„Doubutsu-kaigi“ – Ein Mitmach-Musical von Moco Matsumoto basierend auf Erich Kästners „Die Konferenz der Tiere“

Familienprogramm mit Performance, Liedworkshop, Maskenherstellung und Ideenaustausch für Kästners „Ewigen Friedensvertrag“

Wie verbinden wir geschichtliche Erfahrung mit den Herausforderungen der Zukunft? Richten wir unsere Aufmerksamkeit auf Fragen sozialer Ungleichheit oder eher auf linke oder rechte Identitätspolitik? Wie steht es, rund um den Globus, mit autoritären Versuchungen in neuen Gewändern? Werden gerade alte Begründungsmuster reaktiviert oder gilt noch Reden statt Rüsten?

Ein erheblicher Teil des Kästnerschen Werkes wurde in mehr als 60 Sprachen übertragen. Auch in Japan ist eines seiner weltbekannten Kinderbücher, ein unterhaltsam-ernster Friedensappell an die globale Welt der Erwachsenen, bekannt und feiert 2019 seinen 70. Geburtstag - "Die Konferenz der Tiere". Basierend auf dieser literarischen Vorlage hat die japanische Komponistin und Produzentin Moco Matsumoto ein Mitmach-Musical geschrieben und mit großem Erfolg mehrfach unter wechselnder Beteiligung von Künstlern und Laien aufgeführt.

Nun bietet Moco Matsumoto gemeinsam mit Kollegen literatur- und musik-interessierten Dresdnern die Möglichkeit, Einblick in die Arbeit der japanischen Komponistengruppe RYUSEI zu nehmen und aktiver Teil des musikalischen Friedensprojektes „Doubutsu-kaigi“ zu werden. Der gemeinsame Nachmittag ist zugleich die Vorbereitung für die Videokonferenz mit Tokio am Folgetag.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Voranmeldung bis zum 11.2.19 wird gebeten.

Moco Matsumoto - Komponistin / Songwriter / Musikproduzentin aus Tokio

Produzentin, Regisseurin und Komponistin von "Concert Musical - Die Konferenz der Tiere" in Tokio

Taro Kubo - Komponist / Arrangeur verschiedener Musikrichtungen aus Tokio / Komponist und Co-Produzent von "Concert Musical – Die Konferenz der Tiere "

Momo Matsumoto - Studentin in Wien, nimmt an mehreren Projekten von Ryusei teil


So., 24.2., 11 Uhr
"Doubutsu-kaigi" - Videokonferenz mit Musical Ensemble in Tokio

Gemeinsames Singen und Ideensammlung für Friedensvertrag

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Voranmeldung bis zum 11.2.19 wird gebeten.

So., 24.2., 15 Uhr
Familienparcours durch das Erich Kästner Viertel

„Emil und die Detektive“ feiert das 90. Geburtsjahr. Gemeinsam mit dem Detektiv-Kollektiv Emil und Frl. Blümchen gilt es, an mehreren Orten der Dresdner Neustadt Texthinweise zu finden, die ein wichtiges Rätsel um den weltberühmten Autor Erich Kästner auflösen.

Samuel Fink (Emil) aka Rumpelkopf, seines Zeichens Deutschlands einziger Kassetten-DJ, ist als Freischaffender im Dresdner Kulturbetrieb, unter anderem als Mitorganisator der Erich Kästner Rallye, als Schauspielender an der "BÜHNE", als Moderator bei Kulturveranstaltungen jeglicher Art und an Schulen und Kindergärten als "Theatererlebbarmacher", unterwegs. 

Lydia Georgi (Frl. Blümchen), Jahrgang 1993, ist Studentin an der TU Dresden und im letzten Semester ihres Lehramtstudiums. Darüber hinaus spielt sie seit vier Jahren an der BÜHNE, dem Studierendentheater der TU, wo sie im April ihr Regie-Debüt geben wird.

Treffpunkt: Erich Kästner Museum im Literaturhaus Villa Augustin
Zeitl. Umfang: ca. 2 Stunden
Gebühr: 8 €
Informationen zum EKV unter www.erich-kaestner-viertel.de

Das Erich Kästner Museumsfestival wird vom 14.-20. März mit dem Zweiten Kapitel „Der synthetische Mensch“ fortgesetzt, von 3.-7. April folgt mit „Lassen Sie sich nichts weismachen!“ das Dritte Kapitel.

Di., 26.2., 19 Uhr
„Leben im Zwiespalt 1. Aus Tagebüchern, Briefen und Beiträgen 1964-1989“

Benedikt Dyrlich liest in der Reihe Dresdner Premieren.

Moderation: Peter Thiemann

 

 

 

März 2019

So., 3. März, 11 Uhr

SIGNUM AM MORGEN

Premiere des Winterheftes der Zeitschrift SIGNUM – Blätter für Literatur und Kritik

Zu Gast sind der ausgemachte Kenner und Verleger internationaler und deutschsprachiger Poesie Ralf Zühlke (Stadtlichter Presse Wenzendorf) und Wolfgang Berends (Dichter / Übersetzer / Mitarbeiter des Lyrik Kabinetts München).

WOLFGANG BERENDS, geboren 1966 in München, seit 2004 Leiter der Bibliothek der Stiftung Lyrik Kabinett München. Dichter und Übersetzer. Zuletzt erschien der Gedichtband »Nach Durchsicht der Wolken« (2016).

THOMAS SCHOLZ wurde 1972 in Dresden geboren. Er lebt als Konzertgitarrist und Musikpädagoge in der Elbestadt.

NORBERT WEISS, Jahrgang 1949, lebt als Autor und Herausgeber in Dresden.

RALF ZÜHLKE, geboren 1963 in Magdeburg, ursprünglich Eisenbahner, gründete 1996 in Berlin den Verlag „Stadtlichterpresse“, der seit 2008 seinen Stammsitz im niedersächsischen Wenzendorf hat.

Moderation Norbert Weiß, auf der Gitarre improvisiert Thomas Scholz
Der Eintritt ist frei.


Di., 5. März, 19 Uhr

Meet & Read

Diskutieren über Literatur ist langweilig? Nicht im Literaturhaus Villa Augustin! Vorgestellt und besprochen wird Prosa des 20. und 21. Jahrhunderts in deutscher Sprache. Dieses Mal steht u.a. Benedikt Wels‘ Roman „Vom Ende der Einsamkeit“ auf der Agenda. Näheres unter www.literaturhaus-dresden.de

Neugierige sind willkommen. Der Eintritt ist frei.


 Mi., 6. März, 19 Uhr

Der Mitteldeutsche Verlag zu Gast im Literaturhaus
Die Irrfahrten des Herrn Müller II. Eine moderne Odyssee“
Lesung mit Florian Russi & Antje Genth-Wagner

Der Autor, Florian Russi, vereint faszinierende Welten, abenteuerliche Begegnungen, Liebe und Leidenschaft mit viel Witz und Humor. Begeben Sie sich mit dem Protagonisten Daniel Müller auf einen Abend voller Verkettungen.
Aus dem Roman liest Antje Genth-Wagner. Sie studierte Musik, Sprecherziehung und Stimmbildung.

Nähere Informationen bei Jana Krimmling

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: (0345) 23322-10
E-Mail: krimmling(at)mitteldeutscherverlag(dot)de


Do., 14.3. - Mi., 20.3.

ERICH KÄSTNER MUSEUMSFESTIVAL 2019
„Von Vielfalt und Neuer Sachlichkeit“

120. Geburtstag Erich Kästners /20. Geburtstag des micromuseum®

Zweites Kapitel: Der synthetische Mensch*

Humanismus? Weltbürgertum? Liberale Demokratie? Bauhaus? Neuer Populismus? Neue Heimat? Neuer Mensch?

Erich Kästner, Jahrgang 1899, wurde Zeuge und Handelnder in einem Jahrhundert voller Kontinuitätsbrüche und Gewalt, Neuanfänge und technischer Fortschritte. Wo stehen wir, die Erben von 1919, 1949 und 1989 heute? Welche Wirklichkeiten bestimmen unsere Haltung?

*Aus: Erich Kästner, „Gesang zwischen den Stühlen“, 1932

Do., 14.3. Die Kraft der Imagination
19 h Durs Grünbein, „Aus der Traum (Kartei)“ / Lesung und Gespräch /
Moderation Uwe Hübner / Eintritt 8 € / ermäßigt 5 €

Provokativer könnte ein poetischer Buchtitel nicht sein, und doch lässt der Dichter an einem nicht zweifeln: »Ganz insgesamt wird das, was man die Realität nennt, überschätzt.« Und so steuert er im ersten Teil seines Buches mit aller Kraft der Imagination konsequent hinein in die Sturmzone jener Realität, die den meisten als das Maß aller Dinge erscheint.

Durs Grünbeins neues Buch ist eine über Leitmotive miteinander verbundene Sammlung von Schriften verschiedener Genres: aus Aufsätzen, Reflexionen, Reden, Traumnotizen, Vorträgen, Sprechertexten und Gedichten. Ihr Ursprung verdankt sich der speziellen Arbeitsweise des Dichters. Aus der sammelnden und ordnenden Kartei seiner Stichworte ist ein Fundbuch hervorgegangen, das sich auf jeder Seite gewinnbringend aufschlagen lässt.


Fr., 15.3. Homunkulus
10 h Décalcomanie-Workshop unter der Leitung von Marleen Andreev. Schüler*innen erarbeiten in der Kreativen Werkstatt Dresden Farbabzüge zu Kästners Text „Der synthetische Mensch“ / Teilnahmegebühr 4 €

Unter Décalcomanie versteht man die künstlerische Technik des Farbabzuges oder des Farbabklatsches. In Anlehnung an Kästners Gedicht beschäftigt uns die Frage, welchen radikalen Umbau des Menschen technologische Entwicklungen und Künstliche Intelligenz zur Folge haben können.

Anmeldungen bis zum 8. März in der Geschäftsstelle des Literaturhauses Villa Augustin.


Sa., 16.3. Bodyhacking oder Prof. Bumkes Menschenfabrik
19 h Interaktives Labortheater im Fishbowl-Format / Regie Dirk Strobel / Die Teilnahme ist frei

Wearables, Neuroenhancer, Cyborgs? Wie stellen wir uns den Menschen der Zukunft vor? Welche schöne neue Welt wollen wir haben?

Anmeldungen bis zum 8. März in der Geschäftsstelle des Literaturhauses Villa Augustin.


Mi, 20.3.
Die Kunst und das unvollständige Leben
19 h Jewgeni Wodolaskin, „Der Luftgänger“ / Lesung und Gespräch / Moderation Hartmut Mangold / Eintritt 8 € / ermäßigt 5 €

Ein Mann erwacht in einem Krankenzimmer und kann sich an nichts erinnern. Sein Arzt verrät ihm nur seinen Namen: Innokenti Platonow. Als die Erinnerung langsam zurückkommt, formt sich das Bild eines bewegten Lebens: Eine behütete Kindheit im Russland der Zarenzeit, der Sturm der Revolution, roter Terror und der Verlust einer ersten großen Liebe. Bald treibt ihn vor allem eine Frage um: Wie kann er sich an den Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts erinnern, wenn die Tabletten auf seinem Nachttisch aus dem Jahr 1999 stammen?
In der Tradition großer russischer Autoren wie Michail Bulgakow und Fjodor Dostojewski entfaltet Jewgeni Wodolaskin am Schicksal eines Einzelnen ein faszinierendes Panorama Russlands.

Jewgeni Wodolaskin, geboren 1964 in Kiew, arbeitet nach einem Philologie-studium und der Promotion seit 1990 in der Abteilung für Altrussische Literatur im Puschkinhaus (Institut für russische Literatur) in St. Petersburg. Sein Roman „Laurus“, ein internationaler Bestseller, wurde in 20 Sprachen übersetzt. „Luftgänger“ wurde bisher in 14 Sprachen übersetzt und stand auf der Shortlist für den russischen Booker Prize. Jewgeni Wodolaskin lebt mit seiner Familie in St. Petersburg.