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Mittwoch, 29. Januar 2020

- fällt leider aus -

Lukas Bärfuss - Malinois
Lesung und Gespräch mit dem Georg-Büchner-Preisträger 2019

In zugleich sinnlicher wie analytischer Sprache gehen die Erzählungen Lukas Bärfuss’ der Liebe und dem Begehren nach. Der erste Erzählband von Lukas Bärfuss!

Die Liebe und das Begehren in all ihren Spielarten sind die Fluchtpunkte in diesen Erzählungen von Lukas Bärfuss. Wie begegnen wir uns? Welche Sehnsüchte treiben uns um? Nach welchen Vorlagen entwerfen wir die Geschichten unserer Leidenschaften? Bärfuss zeichnet eine Kartographie der Passionen. Seine Geschichten handeln von Grenzerfahrungen, die wir mitten im Alltag machen können. Sie zeigen die Momente der Verwandlung.
(Wallstein Verlag)

Die Werke des in der Schweiz geborenen Bärfuss wurden bereits mehrfach übersetzt. Er ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und wurde zuletzt mit dem Georg-Büchner-Preis 2019 ausgezeichnet.

Beginn: 19:00 Uhr
Eintritt: 6€ / 4€ ermäßigt

Wir bitten um Voranmeldung!
 

Sonntag, 2. Februar

SIGNUM – Premiere des Winterheftes

Mit einer Lesung feiert die Winterausgabe der Zeitschrift SIGNUM – Blätter für Literatur und Kritik Premiere.
Der Dresdner Autor Wolfgang David liest aus seinem Romanmanuskript „Im Aufwind der Macht“.

Beginn: 11 Uhr
Eintritt frei
 

Donnerstag, 6. Februar

Aleš Šteger – Doppellesung und Musik

Buchvorstellung „Logbuch der Gegenwart. Aufbrechen“ sowie Texte aus „Über dem Himmel unter der Erde“ mit Akkordeonbegleitung von Jure Tori

Jedes seiner Bücher ist ein Ereignis für sich.“ (Durs Grünbein)

Über „Logbuch der Gegenwart“
Eindringlich und atmosphärisch: vier Reisen zu den Brennpunkten unserer Zeit.
Vier Städte und Landschaften, die teils fernab unserer Lebenswelt liegen und dennoch die Probleme unserer gemeinsamen Gegenwart offenbaren: Aleš Šteger reist an faszinierende Orte abseits der Touristenpfade, wirft sich ins Getümmel hektischer Metropolen und begegnet berührenden menschlichen Schicksalen. Aus Shanghai berichtet der slowenische Schriftsteller vom Alltag unter Überwachung durch Künstliche Intelligenz. Mit den russischen Solowezki-Inseln betritt er heiligen Boden mit traumatischer Gulag-Vergangenheit. Im sächsischen Bautzen besucht er ein ehemaliges Stasi-Gefängnis und wird mit dem Rechtsruck in Politik und Gesellschaft konfrontiert. Ein weiteres Ziel ist das südindische Kochi. (Haymon Verlag)

Zu „Über dem Himmel unter der Erde“
"Liebe ist / eine kleine Katze / die Wasser trinkt / aus einer Schale mit / Sprung." So einfach kann ein Gedicht sein, so konzentriert, so rhythmisch, so schön. Der Slowene Aleš Šteger ist einer der bekanntesten Dichter seiner Generation: Sein neuer Band fasziniert durch Fülle und Lakonie, durch Witz und Formbewusstsein, durch leuchtende Farben und Präzision. Der genaue Blick prägt auch diese Gedichte, in der klangvollen Übersetzung von Matthias Göritz. (Hanser Literaturverlage)

Aleš Šteger
, geboren 1973 in Ptuj, ist Dichter, Schriftsteller und Lektor. Er veröffentlichte bislang sechs Lyrik- sowie mehrere Prosabände. Für seine Gedichte und Essays, die in viele Sprachen übersetzt, erhielt er zahlreiche Preise. Zudem übersetzt er aus dem Deutschen, Englischen und Spanischen, u. a. Werke von Gottfried Benn und Peter Huchel; er arbeitet als Kurator und Literaturveranstalter in internationalen Netzwerken.

Der aus Slowenien stammende Akkordeonist Jure Tori ist einer der vielseitigsten Musiker in der Weltmusikszene. Seine Engagements in unterschiedlichen Ländern prägen dabei seinen Stil auf ganz eigene Weise.

Beginn 19 Uhr
Eintritt 6 €, 4 € erm.
 

Dienstag, 11. Februar

Literaturclub Meet & Read

Lesung im Rahmen des Projekts „Requiem für die Zukunft“ von Weltoffenes Dresden

Der Literaturclub Meet & Read des Erich Kästner Hauses für Literatur liest im Rahmen des mobilen Projekts Texte Erich Kästners sowie Texte zur Nachwendezeit und Zukunftsliteratur.

Der Gedenkbus REQUIEM FÜR DIE ZUKUNFT geht auf die Initiative Weltoffenes Dresden zurück und widmet sich Perspektiven des Gedenkens und der Trauer in Europa anlässlich des 75. Jahrestages der Kriegszerstörung Dresdens im Februar 1945.

Beginn 14:30 Uhr
Eintritt frei
 

19.-21. Februar 2020

CrossMedia Tour 2020
Trickfilmproduktion: Neue Lügengeschichten vom Baron Münchhausen

2. Winterferienwoche 19.2.-21.2.2020

Dauer: 3 Tage, 10-16 Uhr

Alter: ab 3. Klasse / ab 9 Jahren

Ort: Das Erich Kästner Haus für Literatur, Antonstraße 1, 01097 Dresden

Lügengeschichten erfinden ist nicht erlaubt? Von wegen! Schon Erich Kästner war von den abenteuerlichen Geschichten des Lügenbarons Münchhausen so fasziniert, dass er sie nacherzählte. Denn wusstet ihr schon, dass der Mond in Wahrheit eine Südseeinsel ist und seine Bewohner gerne ohne Kopf zur Arbeit gehen? Nein? Oder dass ein Dackel eigentlich ein Windhund ist, der sich vor lauter Eifer die Beine abgerannt hat? Werdet selbst Lügenbaron und -baronin: Lasst alle Hemmungen fallen und lügt euch eure eigene Geschichte zusammen, aus der ihr dann einen spannenden Trickfilm entwickelt!

Anmeldung bis 10.2. unter info(at)literaturhaus-dresden(dot)de oder beim Medienkulturzentrum.

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Eine Kooperation mit dem Medienkulturzentrum Dresden

Sonntag, 23. Februar

Matinée und  Abendlesung zum 121. Geburtstag von Erich Kästner
mit Arne Rautenberg und Felicitas Hoppe

Auch in diesem Jahr begeht das Erich Kästner Haus für Literatur den Geburtstag seines Namensgebers. Aus diesem Anlass finden am 23.2. gleich zwei Lesungen statt. Am Vormittag liest Arne Rautenberg Lyrik für Kinder.

Arne Rautenberg
,1967 in Kiel geboren, studierte Kunstgeschichte, Neuere Deutsche Literatur¬wissenschaft und Volkskunde. Seit 2000 lebt er als freier Schriftsteller und Künstler in sei¬ner Geburtsstadt. Viele seiner Gedichte sind in Schulbücher aufgenommen worden. 2013 verlieh ihm die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel die Liliencron-Dozentur für Lyrik. 2016 erhielt Arne Rautenberg mit dem Josef-Guggenmos-Preis den ersten Preis für Kinderlyrik, der je in Deutschland vergeben wurde. 2017 wurde er in die Deutsche Akade¬mie für Sprache und Dichtung gewählt.

Witzig und informativ führt Rautenberg in die Welt seiner Gedichte ein. Denn Gedichte machen Spaß! Sie können sich reimen oder auch nicht, sie können zum Lachen reizen und zum Nachdenken anregen. Zusätzlich zur Lesung erzählt Arne Rautenberg die Ent¬stehungsgeschichten hinter den Gedichten und erleichtert so den poetischen Zugang zur wunderbaren Form des Gedichts. Natürlich darf mitgemacht werden! Stets geht es ihm darum, über die Sprache etwas Neues zu ent-decken, sich überraschen zu lassen und ins Staunen zu geraten – Achtung: Jetzt auch mit Gruselgedichten!

Am Abend liest Felicitas Hoppe, die Trägerin des letzten Erich-Kästner-Literaturpreises, der 2015 von der Erich Kästner Gesellschaft vergeben wurde.

Hoppe, 1960 in Hameln geboren, lebt als Schriftstellerin in Berlin und Leuk. Seit 1996 veröffentlicht sie Erzählungen, Romane, Kinderbücher und Feuilletons; sie ist auch als Übersetzerin tätig. 2012 erschien der Roman „Hoppe“; im Frühjahr 2018 ihr neuester Roman „Prawda. Eine amerikanische Reise“. Hoppe ist reisend und vortragend rund um die Welt unterwegs.  Sie ist Trägerin des Georg-Büchner-Preises und Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Zuletzt erhielt sie ein Ehrendoktorat der Leuphana Universität Lüneburg.

Eine Autorin, deren raffinierte Maskeraden und glatte Lügen einem phantastischen Einfallsreichtum entspringen - ganz nach Erich Kästners Geschmack.
Die Lüge ist dabei immer die kleine, kecke Schwester der Imagination, von stilistischen Anverwandlungen und Einverleibungen so unterschiedlicher Genres wie Ritterepos, Märchen, Entdeckerbericht oder reflexiver Autobiografie: Sie setzt frech einen Kontrapunkt zum offensichtlich Erwartbaren, und diese Frechheit wirkt so befreiend und tröstend wie die Sensationen, die Hoppe in ihren phantastischen Dichtungen behauptet und spielerisch flunkernd bewahrheitet. (Hans-Jost Weyand)

An die Geburtstagslesungen schließt von 1.-5. März 2020 das neue
Kästner-Kompaktfestival „Kurz und bündig“
an.

Beginn 11 Uhr und 19 Uhr
Eintritt jeweils 6 € und 4 €
 


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