Zugang barrierefrei

Öffnungszeiten Museum

Sonntag - Mittwoch
und Freitag                   10 - 18 Uhr

Donnerstag ist das MUSEUM nur für
angemeldete
Gruppen und Schulklassen geöffnet.

Öffnungszeiten Lesecafé und Museumsshop

Sonntag - Freitag        10 – 18 Uhr
Samstags ist das Haus geschlossen.

Am Donnerstag, den 31.10.2019 (Reformationstag), bleibt das Museum geschlossen.

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Mittwoch, 23. Oktober

VERSschmuggel auf Reisen

Deutsch-tschechischer VERSschmuggel

Im Sommer 2018 trafen sich sechs tschechische und sechs deutsche Dichter*innen beim poesiefestival berlin zur Übersetzungswerkstatt VERSschmuggel. Die zweisprachige, in beiden Ländern erscheinende Anthologie versammelt alle Gedichte und Ergebnisse der gegenseitigen Übersetzungsarbeit, bei der renommierte Literaturübersetzer*innen jeweils ein Dichterpaar begleitet haben.
In Kooperation mit dem Haus für Poesie Berlin lesen am 23. Oktober im Erich Kästner Haus für Literatur Pavel Novotný, Lena Dorn und Léonce W. Lupette. Pavel Novotný arbeitet mit Montage- und Collage-Techniken und experimentiert in Radiokompositionen mit den auditiven Möglichkeiten der Dichtung. Lena Dorn lebt als Bohemistin, Übersetzerin und Autorin in Leipzig. Der deutsch-französische Lyriker und Übersetzer Léonce W. Lupette lebt und arbeitet in Buenos Aires sowie Frankfurt am Main.
VERSschmuggel ist ein künstlerisches und kommunikatives Abenteuer, ein Umschlagplatz für kulturelle Übergänge und lyrische Traditionen.

Kooperationspartner: Haus für Poesie Berlin
Moderation Jonáš Hájek

Beginn: 19 Uhr
Eintritt:   6 €, erm. 4 €
 

Dienstag, 29. Oktober

Eleonora Hummel: „Die Wandelbaren“
Lesung und Gespräch in der Reihe Sprachen machen Leute

Arnold Bungert ist 16 Jahre alt als er quasi vom Feld der kasachischen Steppe weg engagiert wird. Bei den besten Dozenten soll er die Schauspielkunst erlernen. In Moskau! Der Haken: Bühnensprache ist Deutsch, und Arnold Bungert kann kein Wort. Mit ihm wird eine Handvoll Jugendlicher für das Deutsche Theater Temirtau ausgebildet, zur Förderung, so der Plan der Sowjetregierung, der deutschen Minderheit. Im totalitären Sowjetregime schaffen sich die jungen Schauspieler*innen eine kleine Insel der Freiheit. Sie schmieden politische Pläne, lieben, spielen um ihr Leben. 25 Jahre nach Auflösung des Theaters treffen sie sich wieder. Was ist von ihren Träumen geblieben?
Mit "Die Wandelbaren" legt Eleonora Hummel einen großen Roman vor: In der Tradition bester russischer Erzählkunst erweckt sie ein weithin unbekanntes Stück Wende-Geschichte zum prallen Leben und liefert obendrein eine Liebeserklärung an alle, die die Kindheit heimlich in die Tasche gesteckt und sich damit auf und davon gemacht haben. (Müry Salzmann Verlag)

Für Auszüge aus „Die Wandelbaren“ erhielt Eleonora Hummel bereits Auszeichnungen, darunter den Schwäbischen Literaturpreis 2017 sowie zuletzt 2018 das Heinrich-Heine Stipendium Lüneburg.

Kooperationspartner: Sächsische Landeszentrale für politische Bildung, Thalia Buchhandlung „Haus des Buches“
Moderation Michael G. Fritz

Beginn:   19 Uhr
Eintritt:     6 €, erm. 4 €
 


Gelungener Startschuss für das Erich Kästner MuseumsMobil

Am vergangenen Sonntag wurde im Rahmen des Sommerfests im Garten der Villa Augustin in Dresden das neue MuseumsMobil des Erich Kästner Museums eingeweiht. Der gelbe VW Crafter, bereits liebevoll MuMo genannt, wird ab September in Sachsen und auch darüber hinaus unterwegs sein, um mit Menschen jeden Alters anhand verschiedenster Exponate rund um Erich Kästner in den Austausch zu kommen.

Als Gast geladen war unter anderem der Schirmherr des MuseumsMobils, Ministerpräsident Michael Kretschmer, der die Idee und Entwicklung des MuMo bereits seit langem kennt und unterstützt. „Das auffällig gelbe MuseumsMobil bringt Kästner aufs Land. Eine schöne Idee, so Stadt und Land miteinander zu vernetzen und die Möglichkeiten zu schaffen, miteinander ins Gespräch zu kommen. Mit dieser kreativen Vermittlung von Literatur leistet das Museum seinen ganz eigenen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt, der mir sehr am Herzen liegt.“  Für die Förderung von Solidarität und Zusammenhalt sprach sich auch Dr. Hartmut Mangold, Staatssekretär für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, aus, der das Projekt maßgeblich unterstützt hat.

Der Vorstandsvorsitzende des Fördervereins für das Erich Kästner Museum und Architekt des im Jahr 2000 eröffneten micromuseum, Ruairí O'Brien, betonte den interaktiven und verbindenden Charakter des MuseumsMobils, der bereits als Kerngedanke die Gestaltung der Ausstellung im Erich Kästner Museum durchzieht. „Mobilität steht für ein „Auf-einander-zugehen“ und ein „Sich-begegnen.““

Bei schönstem Wetter konnten die zweihundert Besucher*innen des Sommerfestes nach der feierlichen Enthüllung des VW Crafters selbst die Wirkkraft des MuMo erleben und rund um und im MuseumsMobil miteinander ins Gespräch kommen. Lesungen der im Literaturhaus ansässigen Vereine Literaturner e.V., Anderlein 17 e.V. und des Literaturclubs Meet&Read sowie die musikalische Unterhaltung durch das Dresdner Projekt „Paradiesisch Musizieren“ rundeten das Programm ab, durch das Kästners Oberkellner Nietenführ persönlich führte.

Der vom VW-Konzern gesponsorte Crafter beherbergt 7 Leichtbaumodule, in deren Kästen, Koffern und Schubern eine Vielzahl an mehrmedialen Exponaten rund um Leben und Werk Kästners untergebracht sind. Sie laden Menschen jeden Alters zum individuellen und spielerischen Entdecken im Kästner-Kosmos ein.
Die Ausstellung wird vor Ort den Besucher*innen in Innenräumen und auf öffentlichen Plätzen offenstehen. Dabei bietet sie bewusst Raum für eigene Ideen und das aktive Mitgestalten der stetig wachsenden Ausstellung.
Ab September nimmt das Mobil seine Touren durch Sachsen auf. Jede Station wird es im 14-tägigen Rhythmus bis Ende des Jahres anfahren.

Alle Infos zu den jeweiligen Stationen mit aktueller Terminliste sowie erste Eindrücke der Ausstellung finden sich ab Oktober auf der Homepage des Erich Kästner Museums unter www.kaestnerhaus-literatur.de.

Die Fotos von Lutz Rößiger dürfen kostenlos weiterverwendet werden.

 

 
 

© Lutz Rößiger

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